Schnelles Wachstum von Trichoderma

Trichoderma sind Pilze die in der Umwelt und vor allem im Boden allgegenwärtig sind. Städtische Böden weisen im Vergleich zu natürlich entstandenen Böden oft eine deutlich geringere mikrobielle Aktivität auf. Eine Möglichkeit, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen, ist die Verwendung von Trichoderma.

Sie zeichnen sich durch einen kurzen Lebenszyklus und hohe Wachstumsraten bei optimalen Bedingungen von bis zu 2 cm/Tag aus. Im Vergleich dazu liegen die Wachstumsraten von z. B. Basidiomyzeten (Ständerpilze, Abteilung welche die häufigsten Schaderreger an Bäumen vorweist) in der Regel bei 1 bis 2 mm/Tag und die Lebenszyklen erstrecken sich von 1 bis zu mehreren Jahren.

Die optimale Temperatur für Wachstum und Keimung liegt bei 20-25 °C. Die Konidien (asexuelle Sporen, s. Abbildung 1) sind grün-pigmentiert und können kühlere Temperaturen überdauern (wie sie z. B. im Winter vorkommen) in dem sie in eine Art Ruhestarre verfallen und dann wieder auskeimen sobald die Temperaturen wärmer sind (ab ca. 12 °C). Trichoderma selbst ernährt sich von toter organischer Substanz, von Substanzen die von der Wurzel ausgeschieden werden oder durch Mykoparasitierung von anderen Pilzen.

Konidien

Die grün-pigmentierten Sporen von Trichoderma harzianum werden durch die Umbildung von speziellen Hyphen asexuell gebildet. Sie dienen als Verbreitungsorgane der asexuellen Vermehrung. Quelle: Empa.

Mykoparasitierung

Trichoderma selbst ernährt sich von toter organischer Substanz, von Substanzen die von der Wurzel ausgeschieden werden oder durch Parasitierung von anderen Pilzen.

Wachstumsverhalten von Trichoderma harzianum im Vergleich zu Armillaria mellea (Honiggelber Hallimasch) über 4 Wochen