Unser Kunde Alessandro Galli, verantwortlich für den wundervollen Garten der Villa Visconti Borromeo Litta in Lainate, hatte uns im Herbst 2017 einen seltenen Pathogen gebracht, der auf einer historisch wertvollen Hecke Carpinus betulus wächst. Im Labor konnte mit viel Geduld der Pathogen isoliert und sein Fingerprint bestimmt werden: Eutypella quaternata. 

Der Pathogen ist sehr aggressiv und gewöhnlich stirbt die Pflanze kurze Zeit nach Befall ab. In der Umgebung von Lainate konnte dieser Umstand schon öfters beobachtet werden.

Der Dualkulturtest im Labor war sehr erfolgreich und es wurde ein Trichodermastamm mit einem 100% Letaleffekt gefunden. Der Kunde behandelt die Hainbuchenhecke 2018 im ersten Jahr viermal und will auch die folgenden 3 Jahre die Behandlung fortsetzen.

Gleichzeitig konnte die Wurzelbildung durch die Verlegung von Qualitäts-Holzspänen verbessert werden. Sechs Monate nach der ersten Behandlung gibt es keine Pflanzen, die Symptome der Krankheit zeigen, im Gegenteil, es ist sehr deutlich eine sehr gute vegetative Erholung sichtbar!