Gestresste Stadtbäume mit Trichoderma entlasten

An einem heißen Sommertag unter einem Baum zu sitzen, ist schon etwas Herrliches! Mit diesem natürlichen Schattenspender kann kein Sonnenschirm und keine Markise mithalten. Nicht nur weil jeder Baum die Umgebungstemperatur verringert, auch wegen dem beruhigenden Blätterrascheln und der wunderbaren Atmosphäre, die die grünen Riesen schaffen.

Vielleicht fühlen wir uns unter Bäumen auch deshalb so wohl, weil sie mit ihren Blättern und Nadeln Staub und Partikel aus der Luft filtern. Der Regen wäscht die Verunreinigungen dann in den Boden und die Luft ist dauerhaft gereinigt. Da freut man sich doch über jeden Baum der an der Straße steht.

Allerdings bedeutet ein Standort in der Stadt für alle Bäume auch Stress. Stämme werden angefahren oder Wurzeln bei Bauarbeiten beschädigt. Im Winter ausgebrachtes Streusalz, ja sogar Gassi geführte Hunde schaden den Bäumen mit ihren Ausscheidungen.

Platzmangel für Baumkronen und Wurzeln stressen die Bäume zusätzlich. Das Wurzelwachstum wird durch die oft beengten Baumgruben eingeschränkt und somit die Sauerstoff- und Wasserzufuhr behindert. Auch der stark verdichtete Boden durch Beton und Pflastersteine ist nicht gerade förderlich für die Wasseraufnahme und ein gesundes Wachstum der Stadtbäume.

Wir Menschen brauchen die Bäume

Dabei würden wir die großen Baumkronen als riesige Wasserspeicher benötigen, die Abflussspitzen verringern. Ein Teil des Regenwassers verdunstet, einen Teil nehmen die Wurzeln auf und die Blätter geben einen weiteren Teil zeitverzögert an den Boden ab.

Alle grünen Pflanzen betreiben Photosynthese um zu wachsen. Sie speichern das überschüssige, schädliche CO² in Stamm, Zweigen und Blättern und produzieren mit Hilfe von Lichtenergie als Nebenprodukt unseren lebenswichtigen Sauerstoff. Ein durchschnittlicher Baum von 20 Metern produziert am Tag zirka den Sauerstoff, den fünf Menschen benötigen. In Städten mit den charakteristischen Hochhäusern ist aber ein Mangel an Licht vorprogrammiert. So wird die CO² Filterung erschwert.

Obwohl die Bäume das Klima regulieren, setzt ihnen die Klimaerwärmung sehr zu. Die letzten beiden sehr trockenen Sommer haben unter anderem dazu beigetragen, die grünen Lungen der Städte zu schwächen. Bei höheren Temperaturen müssen die Bäume mehr Wasser verdunsten. Durch die Bodenversiegelung haben sie aber weniger Wasser zur Verfügung. Da haben Pilze und Parasiten leichtes Spiel. Was in weiterer Folge die Standsicherheit beeinträchtigt und das Astbruchrisiko vergrößert. Im Namen der Sicherheit müssen deswegen jedes Jahr Bäume gefällt werden. Das sind nicht gerade schöne Aussichten für die Menschen in der Stadt.

Denn Neupflanzungen sind durch Bewässerung und Erziehungsschnitte in den ersten Jahren teuer und arbeitsintensiv. Es werden neue Baumarten getestet, die sich besser an die Anforderungen in der Stadt anpassen können. Aber Gewissheit gibt es erst in einigen Jahren, wenn die Jungbäume ihre Stressresistenz bewiesen haben. Wenn man bedenkt, wie langsam Bäume wachsen und wie gut sie jeder Stadt tun, macht es schon Sinn, sie frühzeitig zu pflegen und zu schützen.

BioControl Agent Avengelus

Deshalb empfehlen wir bereits bei Neupflanzungen den Einsatz unseres BioControl Agenten Avengelus mit Trichoderma atrobrunneum. Er unterstützt Bäume beim Verpflanzungsstress, hilft bei der guten Durchwurzelung durch die Produktion und Weitergabe von Auxinen. Zudem wird die Nährstoffaufnahme erleichtert. Durch die Aktivierung von Abwehrstoffen, wie Jasmon- und Salicylsäure, werden Bäume gegenüber Schaderregern gestärkt. Bei auftauchenden, bodenbürtigen Schadpilzen wird durch Enzyme deren Zellwand aufgelöst und von Trichoderma der Zellinhalt als Nahrung genutzt.

So unterstützt Avengelus vielseitig die Neu- bzw. Ersatzpflanzung von Bäumen, kann jedoch bei bereits gestressten, reiferen Bäumen die Vitalität und Widerstandsfähigkeit verbessern.