Eine Studie aus Portugal bestätigt das Bio Control Potential von Trichoderma bei Rasenkrankheiten

Auf neun Greens von “Silves Golf” im Süden von Portugal wurden verschiedene Konzentrationen von Trichoderma harzianum gegen vorhandene Pathogene, wie Rhizoctonia, Lepista, Fusarium und Sclerotinia erfolgreich getestet.

Golf zu spielen ist ein beliebter Sport, aber die hohe Anzahl von Spielern, stresst Golfrasen. Trotz hoher Standards im Greenkeeping, welche eine regelmässige Wässerung und Düngung beinhalten, kommt es immer wieder zu Pilzerkrankungen. Das zwingt Greenkeeper zum Einsatz von nicht umweltfreundlichen Fungiziden, welche zudem der Gesundheit schaden können. Übliche Rasenkrankheiten wie die Dollarflecken- (Sclerotinia homeocarpa) oder Braunflecken-Krankheit (Rhizoctonia solani) sowie etwas seltenere wie Hexenringe (Agrocybe spp., Marasmius oreadse, Lepiota spp., Lepista spp.) und Schwarzbeinigkeit (Gaeumannomyces grminis) schädigen den Rasen und die Wirtschaftlichkeit von Golfplatzbetreibern.

Die meisten Pilze im Rasen lieben ähnliche Wachstumsbedingungen wie ihr natürlicher Antagonist Trichoderma: ca. 25 °C. So wurde die Studie bei Bodentemperaturen (schwankend über den Tagesverlauf) von 18-25 °C durchgeführt. Nach der Ausbringung von Trichoderma wiesen die behandelten Flächen signifikant weniger Schadpilze im Boden als im Vergleich zu den unbehandelten Flächen (Kontrolle) auf.

Die Kurzzeitstudie zeigt, dass Trichoderma sinnvoll gegen Pilzerkrankungen des Rasens eingesetzt werden kann.

MycoSolutions hat bereits Golfplatzbetreiber als Kunden, die erfolgreich Trichoderma anwenden. Eine Flüssiganwendung im Abstand von ca. 8 Wochen wird 2-4 x jährlich ab März bis Oktober empfohlen. Auf diese Weise wird kurativ und präventiv gegen Schadpilzbefall vorgegangen. Bei Dollarflecken empfiehlt sich eine zeitnahe Ausbringung kurz vor oder nach möglicher Infektion, um den Pilzbefall auf der Oberfläche der Gräser möglichst früh abzufangen.

Präventive und kurative Behandlung mit Trichoderma von Pilzerkrankungen im Rasen wie Fusarium, Sclerotinia, etc.