Pflanzzeit ist Avengelus-Zeit – Wurzelwachstum mit Trichoderma fördern

 Vielen Gartenliebhabern ist der Herbst zu ungemütlich, um Laubgehölze zu pflanzen.

Sie machen das lieber im milderen Frühjahr. Ganz falsch: Der Herbst ist die ideale Pflanzzeit. Laubgehölze haben dann den Winter über Zeit, neue Wurzeln zu bilden und anzuwachsen. Im Frühjahr gepflanzte Gehölze geraten häufig in „Stress“, da vor allem Triebe, Blätter und Blüten gebildet werden müssen. Wenn dann nicht ausreichend gegossen wird, geht so manche Pflanze schnell ein.

Der optimale Pflanztermin ist erreicht, wenn im Herbst die Blätter abgefallen sind. Unmittelbar vor dem Setzen werden verletzte Wurzeln beschnitten, um den Neuaustrieb und das Verzweigen der Wurzeln anzuregen. Selbst bei niedrigen Temperaturen wachsen Bäume und Sträucher unterirdisch weiter. Vor dem Pflanzen der Gehölze ist das Pflanzloch richtig vorzubereiten. Dazu wird die Erde gelockert und bei Bedarf angereichert, indem etwa fünf bis zehn Liter Kompost/Mulch mit Erde im Pflanzloch gemischt werden. Auch der Einsatz von Pflanzenkohle als Substrat wird immer häufiger praktiziert. Als ideale Starthilfe für die junge Pflanze empfiehlt sich der Einsatz von Trichoderma, z. B. in Form eines Beutels mit Avengelus-BASIC Granulat. Denn Trichoderma fördert das Wurzelwachstum und verbessert auf diese Weise die Nährstoffaufnahme und vermindert präventiv Trockenstress. So wird die Pflanze fit fürs kommende Frühjahr! Einfach eine Hälfte mit dem Kompost vermischen, die andere Hälfte direkt unter dem Wurzelballen einstreuen. Es sollte kein Mineraldünger zugesetzt werden, da die jungen Wurzeln salzempfindlich sind.

Bei allen Gehölzen wird der Boden nach dem Pflanzen leicht angetreten. Obligatorisches Gießen – mit etwas verdünntem Avengelus BASIC Gel spült die Erde dicht an die Wurzeln. Das fördert den so genannten Wurzelschluss. Im Herbst Gepflanztes muss dann in der Regel nicht mehr gegossen werden. Noch ein paar zusätzliche Hinweise: Bei schwerem Boden ist ein leichter Hügel als Standort für die Gehölze zu empfehlen, denn tiefer liegende, „nasse“ Pflanzlöcher sind ungeeignet. Die Gehölze, allen voran die sehr empfindlichen Baumarten z.B. Eiben, würden in Folge von Staunässe eingehen. Nach der Pflanzung kann der Boden mit Holzhäcksel abgedeckt werden. Rindenmulch empfehlen wir nicht, da sich darin oft Sporen von Schädlingspilzen z.B. vom Hallimasch befinden.